Ich habe einen Zauberspiegel! Jedes Mal wenn ich reinsehe, sagt er
„Schön, dich zu sehen!“
Gerade wenn es draußen nur noch grau in grau ist und sich das dazupassende Gefühl auch in uns einschleicht tut es wirklich gut, liebe Worte zu hören. Das Tolle daran ist noch dazu, dass dieser Zauberspiegel in meinem Badezimmer hängt und mich somit gleich in der Früh herzlich begrüßt. Das fühlt sich nicht nur super an, man steht mit der Zeit auch wirklich freudiger auf
Wie die Meisten bereits wissen, nutze ich gerne NLP-Techniken in meiner Arbeit und natürlich auch für mich selbst. Oft höre ich da Vorurteile wie „ist das nicht furchtbar manipulativ?“ und „na da kann ich ja nicht mehr reden wie ich will, da müsst ich ja jedes Mal vorher nachdenken“.
Meine Antwort drauf ist immer „ja stimmt!“ – ich glaube, das bringt Manche endgültig zur Verzweiflung, dazu aber ein ander Mal mehr…
Interessanterweise habe ich derartige Fragen noch nie zum Thema Autosuggestion gehört. Laut Wikipedia ist Autosuggestion ein Prozess, durch den eine Person ihr Unterbewusstsein trainiert, an etwas zu glauben. „Bei der Autosuggestion wird ein und derselbe formelhaft umrissene Gedanke über längere Zeit in Form mentaler Übungen wiederholt, bis er zum festen Bestandteil des unbewussten Denkprozesses geworden ist.“ Im Prinzip ist die Idee simpel: Welcher Gedanke fühlt sich für dich richtig gut an? Woran möchtest Du glauben? Worin möchtest Du bestärkt werden?
Unlängst hat eine Klientin von mir erzählt, dass sie die Heldin in ihr stärker hervorbringen möchte, aber sie (und auch ihr Umfeld) einfach immer wieder darauf vergisst. Hier wäre autogenes Training ja eine ganz feine Sache. Doch was, wenn man im Alltag einfach auch auf diese Übungen vergisst? Dann wär´s doch fein, wenn man auch so einen Zauberspiegel hätte, nicht wahr??
Meinen ersten Zauberspiegel habe ich heuer im Urlaub gesehen. Er sprach in schwarzen Blockbuchstaben zu mir. Ich war sofort fasziniert, super Idee, nur die Umsetzung noch etwas unfreundlich… Eine Freundin entwickelte den Ansatz sofort weiter: die Botschaft müsse doch in goldener Farbe am Spiegel stehen! Ich hab für mich meine eigene Lösung gefunden:

Lippenstift! Hat den Vorteil, dass man die Botschaften immer wieder wechseln und in neuen Farben gestalten kann.
Es ist auch ein wunderschönes Gefühl, sich selbst so eine nette Botschaft zu schicken. Seit Wochen stehen hier liebe Worte für mich am Spiegel und ich freue mich noch immer jeden Tag wieder darüber. Das ist eine sehr nette Art, den Tag zu beginnen und ich erspare mir außerdem, an irgendwelche Suggestionen zu denken *g
Wenn auch Sie sich öfters an Ihre Heldin, Ihre Mission oder einfach an liebe Worte erinnern wollen: machen Sie aus Ihrem Spiegel auch einen Zauberspiegel!!

Liebe Männer!
So bringen uns die Frauen dazu in einem Kosmetikgeschäft Lippenstift zu kaufen !
Für Männer kann ich statt Lippenstift die folgenden Varianten empfehlen, eine kleine Tube Senf, für Bastler geht auch Motoröl, für Unternehmensberater empfehle ich einen dicken Edding(oder eine andere Marke), für KünstlerInnen Wachsmalstifte, für LehrerInnen Kreiden,…
hauptsache die Botschaft kommt auf den Spiegel… Was auch immer ihr dabei treibt es zu tun
LG harald
Harald,
großartige Vorschläge!!!
Ich hab auch schon überlegt, für Männer die Whiteboard-Marker zu empfehlen – die lassen sich nämlich entfernen, falls sich die Botschaft auch mal ändern soll
SENF find ich wirklich kreativ !!
liebe Grüße
Sabine